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.Ein Spaziergang an der Ruhr Höhe Rote Mühle

Die Ruhr

 

Die Ruhr ist ein 219,3 km langer, rechter und östlicher Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) mit einem Einzugsgebiet von 4485 km².

Der Fluss verläuft über rund 124 km auf dem Gebiet des Regionalverbands Ruhr und ist für die größte Agglomeration Deutschlands namensgebend. Dessen Name erklärt sich daraus, dass die Industrialisierung im ausgehenden 18. Jahrhundert im Bereich des Flusses, wo die Kohle dicht unter der Erdoberfläche gelagert ist, begann.

Eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung des Flusses liegt heute in der Trink- und Brauchwasserversorgung des Ruhrgebiets, für die der Ruhrverband zuständig ist, sowie in der Energiegewinnung. Im 19. Jahrhundert war die Ruhr zeitweilig die meistbefahrene Wasserstraße Deutschlands. Gegenwärtig findet Güterverkehr nur noch auf den letzten zwölf Flusskilometern zwischen dem Mülheimer Rhein-Ruhr-Hafen und dem Rhein statt. Das Tal der Ruhr ist ein Naherholungsgebiet für die Metropolregion Rhein-Ruhr.

Im Unterlauf beträgt die mittlere Abflussmenge der Ruhr am Pegel Mülheim 76 m³/s. Der von wasserwirtschaftlichen Maßnahmen unbeeinflusste, natürliche Abfluss beträgt an der Mündung im Mittel 81,6 m³/s; nach diesen Werten ist die Ruhr nach ihrer Wasserführung der sechstgrößte Nebenfluss des Rheins.

Rote Mühle

 

Die Rote Mühle, auch Rohmannsmühle genannt, befindet sich auf der linken Seite der Ruhr, beim Strom-Km 38,4, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich des Essener Stadtteils Heisingen.

Freiherr Bernhard von Vittinghoff gen. Schell ließ 1685 eine Schleifmühle zur Herstellung von Gewehrläufen errichten. Im Jahre 1752 wandelte man sie in eine Kornmühle um. Der erste Pächter war der Müller Johannes Rohmann. Gegenüber der Mühle (rechte Ruhrseite) wurde 1752 ein steinernes Rasthaus gebaut, da „die Schiffer nachts auf der Ruhr nicht fahren durften“. Im Jahre 1774 ließ ein Freiherr von Schell eine Schleuse auf eigene Rechnung für die Kohleschifffahrt auf der Ruhr erbauen. Diese musste in den folgenden Jahrzehnten mehrfach erneuert werden. Die Schleusenkammer ist heute noch erhalten. Wegen der Aufstauung des Baldeneysees waren aber die Schleusentore nicht mehr erforderlich und wurden 1964 entfernt. Fährhaus und Schleuse wurden am 9. Januar 1986 bzw. am 23. September 1992 in die Denkmalliste der Stadt Essen aufgenommen.

Heute heißt nur noch der Biergarten am Schleusenwärterhäuschen auf der Flussseite „Fährhaus Rote Mühle“. Direkt an der Anlage vorbei führt der Radfernweg Kaiser-Route von Aachen nach Paderborn. Das alte Gemäuer der Roten Mühle beherbergt seit 1950 den Kanu-Klub Industrie Essen e. V.

Quelle: Wikipedia

Dolde des Riesenbärenklau

 

 

Vorsicht giftig: Riesenbärenklau kann

zu Verbrennungen führen

Der Riesenbärenklau breitet sich aus. Warum der Kontakt mit der Pflanze so unangenehm sein kann und was die Städte dagegen tun – ein Bericht.

Er überragt sie alle. Auf Konkurrenten blickt er von oben herab. Der Riesenbärenklau, auch Bärenkralle oder Herkulesstaude genannt, macht sich in der Natur breit. Am liebsten an Waldrändern oder in der Nähe von Gewässern.

Die Pflanze kann sogar uns Menschen überragen – Größen zwischen zwei und drei Metern sind für sie möglich. Der Riesenbärenklau ist zudem ein invasiver Neophyt. „Das bedeutet, dass er sich, mit oder ohne menschliche Hilfe, in einem Gebiet verbreitet hat in dem er zuvor nicht vorgekommen ist”, erklärt Christiane Wittmann, vom Institut Angewandte Botanik der Uni Duisburg-Essen. Und der Kontakt mit dem Gewächs kann Schmerzen verursachen.

Quelle: Erik Acker

Auf der Pflanze verteilt befinden sich Furocumarine, ein Abwehrgift der Pflanze. Berührt man also Staude, Blätter oder Blüten der Pflanze, gelangt das Gift auf die Haut. In Verbindung mit UV-Strahlung kann das zu schweren Verbrennungen führen. „Gefährlich ist, dass bei Berührung die Lichtempfindlichkeit der Haut runtergesetzt wird”, weiß Birgit Königs vom Naturschutzbund NRW (Nabu). Es kann zu Blasenbildung und Dermatitis auf der Haut kommen. Die Mischung aus Gift und Sonnen-licht ist also gefährlich. Wittmann empfiehlt daher, nach dem Kontakt die Stellen sofort zu säubern und sich im Schatten aufzuhalten.