Neues aus Kunst und Kultur

 

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Wolfgang Ahrens Auditorio de Tenerife, Santa Cruz, 2012

 

Es geht nicht um technische Perfektion. Wer eine Philosophie verfolgt, wird Menschen mit seinen Bildern berühren.”

Mario Sorrenti (⁎1972)

 

Jun
8
Fr
2018
Hommage an Jannis Kounellis, MKM – Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Jun 8 um 5:47 – Okt 28 um 6:47

Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung, mit der sich das MKM am städteübergreifenden Projekt „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen beteiligt. Neben Stahl, Stein oder Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen Kounellis seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat.

Davon ausgehend zeigt das MKM weitere künstlerische Positionen im Sinne einer Hommage an Jannis Kounellis. Sie alle greifen die Kohle als Arbeitsmaterial, Motiv und Inhaltsträger auf. Zu sehen sind Installationen und ganze Räume von Ayşe Erkmen, Anselm Kiefer, Michael Sailstorfer, Sun Xun, Timm Ulrichs und Bernar Venet. (Quelle: Homepage)

Jun
30
Sa
2018
Gerhard Richter Abstraktion @ Museum Barberini, Potsdam
Jun 30 um 5:09 – Okt 21 um 6:09

Die Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion widmet sich erstmals den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers. Die Schau geht von einem Werk des Museums Barberini aus und vereint etwa 80 weitere aus internationalen Museums- und Privatsammlungen.

Gerhard Richter begann bereits in den 1960er Jahren die Malerei zu hinterfragen. Ausgehend von diesen frühen Werken verfolgt die Ausstellung die Abstraktion bei Richter bis in die Gegenwart. Hierzu zählen unter anderen die Serie der monochromen, grauen Werke der 1970er Jahre, seine schwarzweiße Malerei in Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen Dokumenten und die Werkgruppe der Abstrakten Bilder mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren im Farbauftrag.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. (Quelle: Homepage)

Aug
31
Fr
2018
Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart Die Schenkung Bartenbach
Aug 31 2018 um 6:07 – Jan 6 2019 um 7:07

;Kün­stler*in­nen: Diane Ar­bus, Boris Beck­er, Karl Bloss­feldt, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Flo­rence Hen­ri, David Hock­ney, Can­di­da Höfer, Gabriele und Hel­mut Noth­helfer, Max Re­gen­berg, Al­bert Renger-Patzsch, Ta­ta Ronkholz, Au­gust San­der, Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz, Frie­drich Sei­den­stück­er, Wolf­gang Till­mans, Gar­ry Wino­grand, Pi­et Zwart
Diane Ar­bus, Boris Beck­er, Karl Bloss­feldt, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Can­di­da Höfer, Gabriele und Hel­mut Noth­helfer, Ta­ta Ronkholz, Al­bert Renger-Patzsch, Au­gust San­der, Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz, Gar­ry Wino­grand, Pi­et Zwart – gen­er­a­tion­süber­greifend eint all diese Fo­to­graf*in­nen eine Ar­beitsweise, näm­lich über Jahrzeh­nte hin­weg kont­inuier­lich The­men zu ver­fol­gen. Bei San­der kön­nen solche Rei­hen ei­nen At­las der Men­schen des 20. Jahrhun­derts bil­den, bei Höfer ein Archiv von öf­fentlichen Räu­men und deren Codes der Repräsen­ta­tion, oder bei Bloss­feldt ein solch­es der For­men­viel­falt von Fau­na und Flo­ra. In der „di­rek­ten Fo­to­gra­fie“ vereinigt sich die wech­selvolle Rezep­tion der Fo­to­gra­fie als kün­st­lerische und doku­men­tarische auf be­son­dere Weise.
In der Zusam­men­schau lässt sich zu­gleich der wech­sel­seitige Ein­fluss deutsch­er und amerikanisch­er Po­si­tio­nen in der verdichteten Kul­tur­land­schaft des Rhein­lan­des der 1960er bis 1990er Jahre nachvol­lzie­hen. Hi­er waren in den 1970er Jahren die er­sten Ga­le­rien für Fo­to­gra­fie zu fin­d­en, die sich für Au­gust San­der, Flo­rence Hen­ri, Pi­et Zwart, Karl Bloss­feldt, aber auch für die amerikanischen Po­si­tio­nen der 1960er Jahre wie Walk­er Evans, Diane Ar­bus, Lee Fried­lan­der, Gar­ry Wino­grand begeis­terten und durch kont­inuier­liche Ver­mittlungsar­beit bekan­nt macht­en. Zu­gleich übten Bernd und Hil­la Bech­er mit ihr­er Lehre an der Kun­s­takademie Düs­sel­dorf großen Ein­fluss aus. Und nicht zulet­zt prägten be­deu­tende mono­gra­fische Ausstel­lun­gen sowie Grup­pe­nausstel­lun­gen nach­haltig die Rezep­tion. L. Fritz Gru­ber zeigte bere­its in den 1950er Jahren Au­gust San­der in den Pho­tok­i­na Bilder­schauen. Die Kun­sthalle Düs­sel­dorf stellte 1976 Fo­to­gra­fien von Walk­er Evans aus, und Klaus Hon­nef ku­ratierte zeit­gleich wichtige Grup­pe­nausstel­lun­gen doku­men­tarisch­er Fo­to­gra­fie im Rheinischen Lan­des­mu­se­um, Bonn.

Quelle: Homepage Museum Ludwig

Sep
23
So
2018
Bogomir Ecker: Was das Foto verschweigt @ Doppelausstellung Von der Heydt-Museum Wuppertal Skulpturenpark Waldfrieden Wuppertal
Sep 23 2018 um 8:30 – Feb 17 2019 um 9:30

Bogomir Ecker (geb. 1950) ist bekannt für seine skulpuralen Interventionen im Stadtraum, für raumfüllende Installationen und seine hintergründigen Objekte.

Eckers Skulpturen haben die Anmutung technoider Objekte, die als Instrumente zur Wahrnehmung der Welt interpretiert werden können. Er beschäftigt sich mit Phänomenen der Technik und der Kommunikation und erschafft Apparaturen, die, archaisch und futuristisch in einem, unser Bedürfnis, die Welt fundamental und wissenschaftlich zu begreifen, thematisieren. In seinem Werk gerät man in ein zusammenhängendes Geflecht an Bedeutungen, Sinnzusammenhängen und Fragestellungen, welche unsere zivilisatorischen und technologischen Grundlagen, unseren Umgang mit Natur und die Möglichkeiten und Grenzen, uns über sie zu verständigen, betreffen.

Seit Jahrzehnten setzt Ecker sich auch mit der Rolle der Fotografie auseinander.

Sein Zugriff auf die Fotografie geschieht immer mit einer skulpturalen Absicht. Herausragende Bilder aus seiner Sammlung anonymer Pressefotos hat er ingroßformatigen „Tableaus“ zueinander in Beziehung gebracht.

Eckers Ausstellung ist als Doppelausstellung an zwei Standorten in Wuppertal konzipiert. Während die Von der Heydt-Kunsthalle sich vornehmlich seiner Auseinandersetzung mit der Fotografie, seinen frühen Nachtfotos und den „Tableaus“ widmet und diese in Wechselwirkung zu einigen ausgewählten Objekten bringt, setzt der Skulpturenpark Waldfrieden ausschließlich das skulpturale Werk in Szene.

Quelle: Homepage Von der Heydt Museum

Okt
6
Sa
2018
Cao Fei @ K21 Ständehaus
Okt 6 2018 um 5:33 – Jan 13 2019 um 6:33

Cao Feis Werke reflektieren sehr eingehend die gesellschaftliche und urbane Situation Chinas, die von massiven Veränderungen geprägt ist. An der Grenze von Fiktion und Realität findet die Künstlerin Inspiration auch in ihrem direkten Umfeld. Durch die von ihr genutzte und global verbreitete Film- und TV-Ästhetik scheinen die Arbeiten weithin verständlich zu sein. Die von Cao Fei lokal beobachteten Phänomene schaffen ein Bewusstsein für Situationen im globalen städtischen Umfeld. Viele ihrer Werke werfen Fragen auf: Was erfährt man über das eigene Leben und die Vorstellungen von Zukunft? Wohin entwickelt sich die Gesellschaft und mit ihr die Großstädte?
„Haze and Fog“ (2013) wird als ein wichtiger Film in der Ausstellung zu sehen sein. Gedreht im Wohnblock der Künstlerin, transportiert er mit Hilfe von künstlicher Lichtsetzung die innere Leere der Menschen und ihre Entfremdung zur Stadt. Ebenso persönliche wie politische Einblicke bietet Cao Fei mit der dokumentarischen Installation „Nation.Father“ (2005-2008).
Für ihre Projekte findet Cao Fei immer wieder eine neue, überwältigende Bildsprache. Die von der Künstlerin genutzten Medien sind stets technische Avantgarde. Mit Werken wie der in Second Life geschaffenen Stadt „RMB City“ (2007-2011) markiert sie als Chronistin den sich verändernden Einfluss des Digitalen.

Kuratiert von Klaus Biesenbach für das MoMA PS1, New York, und in Kooperation mit der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf/Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung des Konfuzius-Instituts.

Quelle: Homepage K21 /p&gt

Okt
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Di
2018
Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter @ Lenbachhaus, München
Okt 9 2018 um 5:37 – Feb 17 2019 um 6:37

Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877-1959) als ein Gründungsmitglied des Blauen Reiter genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach: Es ist fast völlig in Vergessenheit geraten, dass Kubins erste Ausstellung in München und sein berühmtes, aufsehenerregendes Frühwerk mit den drastischen Visionen von Trieb- und Zwangsvorstellungen, die Einblicke „in die Dunkelkammer der modernen Seele” erlaubten, 1904 von Wassily Kandinsky in der Künstlervereinigung Phalanx präsentiert wurde. Fünf Jahre später – Kubin hatte eine Phase des Umbruchs hinter sich, seinen Roman Die andere Seite niedergeschrieben und war von München nach Zwickledt in Oberösterreich gezogen – wurde er 1909 zur Neuen Künstlervereinigung München um Kandinsky, Münter, Jawlensky und Werfekin hinzugezogen. Auch nach der Abspaltung des Blauen Reiter 1911 wurde Kubin umgehend in einem Brief von Gabriele Münter zum Mitmachen aufgefordert. Jetzt waren es die seelischen, phantastischen und traumhaften Dimensionen, die die Künstlerfreunde an Kubins neuartigen, kalligraphisch flüssigen Tuschfederzeichnungen faszinierten. Bei der 2. Blauer Reiter-Ausstellung präsentierte er vielfigurige Szenen, die in beunruhigend irrationaler Weise einen Teppich des Lebens ausbreiten, wobei oft ein geheimnisvolles „Zwischenreich” aufscheint. Es ist diese geistige Dimension, der sich etwa auch Kandinsky, Franz Marc oder Paul Klee in ihren Werken verbunden fühlten.

Kuratiert von Annegret Hoberg

Quelle: Homepage Lenbachhaus

Okt
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Fr
2018
Jeff Wall – Appearence @ Musée d’Art Moderne Grand Duc-Jean, Luxembourg
Okt 19 2018 um 6:17 – Jan 6 2019 um 7:17

Jeff Wall nimmt Bezug auf die Kunstgeschichte und wird dank seiner komplexen Orchestrierungen häufig mit modernen Meistern wie Eugène Delacroix und Édouard Manet verglichen. Diese Ausstellung ist aus der Kunsthalle Mannheim in Deutschland gereist.
In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden rund 30 seiner großformatigen Fotografien und Leuchtkästen. Er bietet einen umfassenden Überblick über sein Werk von Ende der 1970er Jahre bis heute und schafft einen Dialog zwischen einigen seiner emblematischsten Werke und einem bedeutenden Ensemble neuester Fotografien. Die ganze Show artikuliert sich um einen Begriff, der in seiner Arbeit immer wieder auftaucht: die Frage nach dem Rätsel des Bildes. Durch dieses Prisma sind verschiedene Beschäftigungen entstanden, die von Anfang an durch sein Werk gegangen sind und in seinen neuesten Arbeiten auf bemerkenswerte Weise entwickelt wurden, wie die Fragen der Figur, der Geste, der Sprache, des Blicks, der Landschaft oder des Bildes selbst, werden offen angesprochen.

Quelle: Homepage Musée d’Art Moderne Grand Duc-Jean, Luxembourg