Neues aus Kunst und Kultur

 

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Wolfgang Ahrens Zur Geburt Christi I, Riga, 2015

 

Es geht nicht um technische Perfektion. Wer eine Philosophie verfolgt, wird Menschen mit seinen Bildern berühren.”

Mario Sorrenti (⁎1972)

 

Jan
22
Mo
2018
Josef Stoffels. Steinkohlenzechen – Fotografien aus dem Ruhrgebiet @ Ruhr Museum Zollverein
Jan 22 um 7:15 – Sep 2 um 8:15

In der Ausstellung werden mehr als 300 Fotografien gezeigt. Im Mitelpunkt stehen ca. 160 Aufnahmen von 60 Zechen, die in den 1950er Jahren auf dem Höhepunkt des Bergbaus im Ruhrgebiet bzw. unmittelbar vor der Bergbaukrise entstanden.

In den zehn seitlichen Kabinetten des Ausstellungsraumes werden zum einen die dem Bergbau verwandten Themen wie Lehrlingsausbildung, Sammellager für Bergleute, betriebliche Einrichtungen, Siedlungen und Bergmannskotten ausgestellt, die Stoffels ebenfalls fotografierte. Zum  Anderen sind Auftragsarbeiten für die Industrie, die Essener Messe und das Ruhrlandmuseum zu sehen. Als freier Fotograf dokumentierte er zudem das Stadtbild von Essen, vor allem in der unmittelbaren Nachkriegszeit mit der Stadt und dem Münster in Trümmern und unter britischer Besatzung. Die Ausstellung erschließt einen der wichtigsten fotografischen Bestände zum Bergbau und stellt auch mit persönlichen Portraits, Familienportraits, den Apparaten, mit denen Stoffels fotografiert hat, sowie den von ihm herausgegebenen Bildbänden einen der bedeutendsten Fotografen des Ruhrgebietes vor. (Text: Ruhr Museum)

Feb
17
Sa
2018
Basquiat – Boom for Real @ Schirn Kunsthalle
Feb 17 um 12:05 – Mai 27 um 13:05

Im New York der 1970er-Jahre hinter­ließ Jean-Michel Basquiat auf Häuser­wän­den Graf­fiti-Nach­rich­ten, colla­gierte Base­ball- und Post­kar­ten, kreierte seine eigene Klei­dung, malte auf Türen, Fens­ter­rah­men und auf riesi­gen Lein­wän­den. Heute zählt Basquiat (1960–1988) zu den bedeu­tends­ten Künst­lern des 20. Jahr­hun­derts. Aus der sich im Lower Manhat­tan versam­meln­den Kunst­szene des Post-Punk-Under­ground kommend, eroberte das Wunder­kind ohne akade­mi­sche Ausbil­dung die Kunst­welt. Er arbei­tete mit Künst­ler­freun­den wie etwa Andy Warhol, Keith Haring oder auch Blon­die zusam­men.1982 erhielt er als bislang jüngs­ter Teil­neh­mer der Docu­menta inter­na­tio­nale Aner­ken­nung.

Basqui­ats leben­dige, rohe Bilder­welt entspringt einer Bele­sen­heit, die sich in großen Schrift- und Text­frag­men­ten durch das gesamte Werk zieht. Mehr als 30 Jahre nach Basqui­ats letz­ter Präsen­ta­tion in einer öffent­li­chen Samm­lung in Deutsch­land widmet die SCHIRN dem Werk des US-ameri­ka­ni­schen Ausnah­me­künst­lers eine große Einzel­aus­stel­lung und zeigt eine heraus­ra­gende Auswahl von über 100 Werken. Viele der Leih­ga­ben aus inter­na­tio­na­len Museen und priva­ten Samm­lun­gen waren zuvor noch nicht in Deutsch­land zu sehen. Erst­mals wird dabei auch Basqui­ats Bezie­hung zu Musik, Text, Film und Fern­se­hen in einem über­ge­ord­ne­ten kultu­rel­len Zusam­men­hang deut­lich.

Eine Ausstel­lung des Barbi­can Centre, London, in Koope­ra­tion mit der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT (Text: Schirn Kunsthalle)

Feb
23
Fr
2018
Hans Hansen: Fotografie neu ordnen: Dinge @ MKG - Museum für Kunst und Gewerbe
Feb 23 um 8:55 – Mai 27 um 9:55

Im Rahmen seiner Ausstellungreihe „Fotografie neu ordnen“ lädt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) Hans Hansen ein, die Sammlung Fotografie mit seinem Blick neu zu ordnen und sein eigenes Werk mit historische Arbeiten und Sammlungsschwerpunkten in Beziehung zu setzen. Insgesamt zeigt die Ausstellung Fotografie neu ordnen: Dinge rund 100 Exponate aus dem Werk Hansens und aus der Sammlung Fotografie des MKG. Einem Bild von Hans Hansen kann man im Editorial eines Magazins begegnen, aber ebenso an der Wand eines Museums. Die Unterscheidung zwischen angewandter Fotografie und freier künstlerischer Arbeit, die den Betrachtern vermeintlich Orientierung verschaffen soll, ist für diesen Fotografen unwichtig. Was für ihn zählt, ist ein gutes Bild. Aber was macht ein solches Bild aus, wie fotografiert Hans Hansen Lebensmittel, wie ein Automobil von Daimler-Benz und wie die Stühle des Designunternehmens Vitra?

Die Ausstellung will die Besonderheit seiner Vorgehensweise deutlich machen. Hansen reduziert den Gegenstand auf das Wesentliche, er strukturiert die Form, die Farbe, das Material. Er ordnet die Objekte und kommt so zu einem Minimalismus und einer Perfektion, die seine Fotografien aus der Masse der Motive herausheben, die uns in der Produktwerbung ständig begegnen. Hansens reduzierter Blick hat das Auftreten von Firmen wie Lufthansa oder Vitra geprägt. Die Betrachter lässt er mit neuer Klarheit auf die alltägliche Dingwelt schauen. (Text: MKG)

Mrz
1
Do
2018
Paul Klee @ Pinakothek der Moderne
Mrz 1 um 6:28 – Jun 10 um 7:28

„Konstruktion des Geheimnisses“ ist die erste große Sonderausstellung zum Werk von Paul Klee in der Pinakothek der Moderne. Sie wird den umfangreichen Münchner Bestand zusammen mit über 120 Leihgaben aus bedeutenden Klee-Sammlungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan präsentieren. Die Ausstellung folgt Paul Klees Weg als „denkender Künstler“, der in seinem Werk systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und überwindet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die 1920er- Jahre, in denen Klee auf die Herausforderungen der neuen technisierten Welt und deren Auswirkung auf das Schaffen des modernen Künstlers reagiert. Als Meister am Bauhaus stellt Klee die Dominanz des Rationalismus in Frage und strebt nach einer Balance von Verstand und Gefühl, von Konstruktion und Intuition. Die Ausstellung zeigt die ungebrochene Aktualität von Klees Werk, das sich den existentiellen Konflikten des modernen Menschen widmet.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Franz Marc Museum in Kochel am See statt. Dort werden parallel „Paul Klee. Landschaften“ vom 25.02. bis 10.06.2018 ausgestellt. Die beiden Projekte verbindet ein gemeinsames Begleitprogramm. (Text: Pinakothek der Moderne)

Mrz
16
Fr
2018
The Polaroid Project @ MKG - Museum für Kunst und Gewerbe
Mrz 16 um 9:02 – Jun 17 um 10:02

In der Ausstellung Das Polaroid Projekt stellt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg das Phänomen Polaroid erstmals in seiner gesamten Breite vor. Mit rund 220 Fotografien von über 100 Künstlern sowie 90 Kameramodellen und Prototypen beleuchtet sie das ästhetische Spektrum der Sofortbildfotografie wie auch die innovative Technik, die diese visuelle Revolution möglich macht. Polaroid steht für eine Technologie, eine Branche, ein Unternehmen und seine Produkte. Der von Edwin Land 1947 in New York erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Sofortbildfilm macht den Weg ins Labor überflüssig. Wie von Zauberhand entsteht das Bild nach der Aufnahme vor den Augen des Fotografen und der Modelle. Polaroid – als Marke längst zum Mythos geworden – hat damit Gebrauchsweisen möglich gemacht, die die Verwendung von Fotografie bis heute maßgeblich beeinflussen und in Foto-Apps und auf Instagram weiterleben. In der Blütezeit des Unternehmens Mitte des 20. Jahrhunderts verkauft Polaroid seine Kameras und Filme millionenfach an Amateure und professionelle Nutzer. Seine technischen und ästhetischen Qualitäten, allem voran aber die Unmittelbarkeit und Spontaneität machen das neue Medium aber auch zu einem spannenden Experimentierfeld für Künstler.
Polaroid selbst arbeitet von seiner Gründung an eng mit Fotografinnen und Fotografen zusammen. Zu den frühesten Beratern von Edwin Land, Erfinder und Mitbegründer der Polaroid Corporation, gehört Ansel Adams, Übervater der amerika-nischen Landschaftsfotografie. In seinem Artist Support Program stellt das Unternehmen sowohl anerkannten Größen als auch unbekannten Talenten der Kunst- und Fotoszene Filmmaterial und Kameras zur Verfügung. Im Gegenzug erhält es nicht nur Feedback zu seinen Produkten, sondern auch ausgewählte Werke für die Unternehmenssammlung. Für Künstler bieten die Erfindungen aus dem Hause Land eine Spielwiese, die sie auf ihre je eigene Art und Weise nutzen, womit sie der Fotografie neue Impulse verleihen. So adeln nicht zuletzt die Protagonisten der Pop Art – allen voran Andy Warhol – mit ihrem exzessiven Gebrauch das Polaroid und sichern ihm seinen Platz in der Sphäre der Kunst. (Text: MKG)

Mrz
22
Do
2018
Black & White Von Dürer bis Elíasson @ Museum Kunstpalast
Mrz 22 um 6:57 – Jul 15 um 7:57

In Kooperation mit der National Gallery, London

Im Frühjahr 2018 zeigt das Museum Kunstpalast eine umfassende Themenausstellung, die sich der jahrhundertelangen Tradition der Schwarz-Weiß-Malerei widmet.

Die monochrome Malerei ist ein wichtiges über die Jahrhunderte immer wiederkehrendes Thema, das dem breiten Publikum jedoch noch weitgehend unbekannt ist. Ausgehend von mittelalterlicher Grisaille-Glasmalerei geht die Ausstellung in fünf Themenschwerpunkten den Fragen nach, warum sich Künstler verschiedenster Epochen für eine reduzierte Farbpalette entschieden haben und welche Faszination diese Kunst bis heute ausübt.

Die mit Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen bestückte Schau präsentiert Gemälde u.a. von Andrea Mantegna, Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn, Giovanni Battista Tiepolo und Edgar Degas. Zu sehen sind ebenfalls Werke moderner und zeitgenössischer Künstler wie Josef Albers, Heinz Mack, Jackson Pollock und Gerhard Richter sowie zwei begehbare Installationen von Ólafur Elíasson und Hans Op de Beeck.

Die von der National Gallery, London in Zusammenarbeit mit dem Museum Kunstpalast organisierte Ausstellung, die in Großbritannien von Oktober 2017 bis Februar 2018 zu sehen ist, wird in Düsseldorf durch Werke, zum Teil aus der eigenen Sammlung, ergänzt. (Text: Museum Kunstpalast)

Apr
17
Di
2018
Jankel Adler und die Avantgarde – Chagall, Dix, Klee, Picasso
Apr 17 um 5:23 – Aug 12 um 6:23

Marc Chagall und Paul Klee, Pablo Picasso und Otto Dix, Amedeo Modigliani und Francis Bacon, sie alle waren mit Jankel Adler bekannt oder sogar befreundet. Jankel Adler, geboren 1895 in Tuszyn bei Lodz, gilt als wichtiger Repräsentant und Impulsgeber der Moderne. Er stand im Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde der 1920er Jahre und war eine ihrer treibenden Kräfte. Im „Jungen Rheinland“ ebenso wie bei den „Kölner Progressiven“, im Umfeld der Zeitschriften „Sturm“ und „Aktion“ auch politisch aktiv, war Adler ein experimentierfreudiger, innovativer und international vernetzter Künstler auf dem Weg zum Ruhm.

Die Ausstellung des Von der Heydt-Museums, seit 30 Jahren die erste Retrospektive zu Jankel Adler, zeigt Werke aus allen Schaffensphasen dieses Pioniers und bringt sie in Verbindung mit Schöpfungen seiner Freunde. Anhand von rund 200 Werken, die das Von der Heydt-Museum aus den USA ebenso wie aus Israel, Brasilien, Frankreich, Polen und Großbritannien zusammenholt, lässt sich hier ein Malerrevolutionär im Kontext der Moderne wiederentdecken. Wie Chagall definierte er seine individuelle Position vor dem Hintergrund seiner jüdischen Herkunft, formte dabei aber ein weltweit verständliches Bildrepertoire. (Quelle: Homepage)

Apr
22
So
2018
Marina Abramovic The Cleaner @ Bundeskunsthalle, Bonn
Apr 22 um 4:58 – Aug 12 um 5:58

Radikal, umstritten und bewundert zugleich: Marina Abramović ist eine der meistdiskutierten internationalen Künstlerinnen – vor allem im Bereich ihrer bahnbrechenden Performances, mit denen sie immer wieder die eigenen physischen und psychischen Grenzen auslotet. Die große europäische Retrospektive ist exklusiv in Deutschland ab dem 20. April in Bonn zu sehen und spiegelt umfänglich die Facetten ihres Werks. Abramović setzt sich auseinander mit Erinnerung, Schmerz, Verlust, Ausdauer und Vertrauen. Die Ebene der Zeit (-erfahrung) und der Umgang mit dem eigenen Körper sind weitere Faktoren, die ihr Werk so eindrücklich werden lassen.

Die Ausstellung umfasst alle Schaffensphasen bis in die Gegenwart: Filme, Fotografie, Malerei, Objekte, Installationen sowie ausgesuchtes Archivmaterial belegen den eindrücklichen Kosmos der Künstlerin und spiegeln ihre enorme Bandbreite. Vor allem einige Re-Performances und partizipative Arbeiten bereichern das intensive Ausstellungserlebnis.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Moderna Museet, Stockholm, und dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk (Quelle: Homepage)

Mai
27
So
2018
Sigmar Polke. 70 – 80 Fotografien, Museum Morsbroich
Mai 27 um 5:40 – Sep 2 um 6:40

Ausgehend von einem umfangreichen Konvolut bisher unveröffentlichter Fotografien zeigt die Ausstellung Sigmar Polke als experimentierfreudigen Verwandlungskünstler, als Alchimisten der Dunkelkammer und nebenher auch als Chronisten der rheinischen Kunstszene. Polkes Apparate, sei es die Foto- oder die 16-mm-Filmkamera, sind in den 1970er Jahren seine ständigen Begleiter. In zahlreichen Aufnahmen zeigt Sigmar Polke sein persönliches Umfeld: zu Hause, zunächst in Düsseldorf, seit 1972 auf dem Gaspelshof in Willich, später in Köln, mitunter in Hamburg und Zürich, auf Vernissagen und auf Reisen.(Quelle: Homepage

Jun
2
Sa
2018
Jeff Wall Kunsthalle Mannheim
Jun 2 um 5:16 – Sep 9 um 6:16

Die erste große Sonderausstellung in der neuen Kunsthalle Mannheim widmet sich dem internationalen Fotokünstler Jeff Wall (* 1946). Sein Markenzeichen sind großformatige Dialeuchtkästen, die wie sorgfältig komponierte Film-Stills wirken. Der studierte Kunsthistoriker knüpft mit seinen Werken vielseitige Verbindungen zur Kunstgeschichte und wird aufgrund seiner aufwändigen Inszenierungen immer wieder mit den Meistern der Moderne wie Eugène Delacroix und Edouard Manet verglichen. In der Kunsthalle Mannheim liegt ein besonderer Fokus auf Konstellationen, die das fotografische Medium in Form einer Spurensuche präsentieren. Neben Dialeuchtkästen und Schwarz-Weiß-Fotografien werden als dritte wichtige Werkgruppe seine farbigen C-Prints gezeigt. Die mit internationalen Leihgaben bestückte Schau ermöglicht einen neuen Blick auf Arbeiten des Künstlers, die bisher selten in Ausstellungen gezeigt wurden.

Eine Kooperation mit dem Mudam Luxembourg (Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean), wo die Ausstellung im Anschluss präsentiert wird. (Quelle: Homepage)

Jun
8
Fr
2018
Hommage an Jannis Kounellis, MKM – Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Jun 8 um 5:47 – Okt 28 um 6:47

Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung, mit der sich das MKM am städteübergreifenden Projekt „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen beteiligt. Neben Stahl, Stein oder Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen Kounellis seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat.

Davon ausgehend zeigt das MKM weitere künstlerische Positionen im Sinne einer Hommage an Jannis Kounellis. Sie alle greifen die Kohle als Arbeitsmaterial, Motiv und Inhaltsträger auf. Zu sehen sind Installationen und ganze Räume von Ayşe Erkmen, Anselm Kiefer, Michael Sailstorfer, Sun Xun, Timm Ulrichs und Bernar Venet. (Quelle: Homepage)

Jun
30
Sa
2018
Gerhard Richter Abstraktion @ Museum Barberini, Potsdam
Jun 30 um 5:09 – Okt 21 um 6:09

Die Ausstellung Gerhard Richter. Abstraktion widmet sich erstmals den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers. Die Schau geht von einem Werk des Museums Barberini aus und vereint etwa 80 weitere aus internationalen Museums- und Privatsammlungen.

Gerhard Richter begann bereits in den 1960er Jahren die Malerei zu hinterfragen. Ausgehend von diesen frühen Werken verfolgt die Ausstellung die Abstraktion bei Richter bis in die Gegenwart. Hierzu zählen unter anderen die Serie der monochromen, grauen Werke der 1970er Jahre, seine schwarzweiße Malerei in Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen Dokumenten und die Werkgruppe der Abstrakten Bilder mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren im Farbauftrag.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. (Quelle: Homepage)